Konzepte für die Zukunft

3D-Konzept zur Neugestaltung des Anwesens: Die großen Schaufenster sind entfernt und die originale Fassade wieder hergestellt worden. Der moderne Anbau links wurde durch einen Glaskubus ersetzt, dessen Grundfläche genügend Platz für ein Stadt- oder Heimatmuseum bieten würde. Das Hauptgebäude indes wird als Touristinfo und BürgerTreff genutzt.

Es war uns von Anfang an klar, dass das Projekt "Fachwerkhaisla" nur dann funktionieren kann, wenn wir ein tragfähiges Konzept für die Zukunft anbieten können. Daher haben wir uns relativ früh auf folgende Säulen konzentriert:

 

1. Genusshäuschen

 

Münchberg hat viel zu bieten – allen voran kulinarisch: Seien es Bier, Gebäck oder Spirituosen, in der Stadt finden sich unzählige Handwerksbetriebe, die qualitätvolle Produkte anbieten. All diesen Direktvermarktern wollen wir gerne eine Ausstellungsfläche bieten, wozu sich das Fachwerkhaisla durch seine Lage und seinen Charme besonders gut anbieten würde. Eine Verbindung dem Projekt der „Genusshäuser“ der Genussregion Oberfranken wäre dabei natürlich das non plus ultra.

 

2. Bürgerhaus

 

Leider fehlt es in Münchberg an Objekten, mit denen sich die Menschen identifizieren können. Das Fachwerkhaisla (abgebildet auf unzähligen Postkarten und heimliches Herz der Stadt) könnte daher sehr gut als Treffpunkt für Jung und Alt dienen. Der Dachboden bietet zudem genügend Raum für kleinere Veranstaltungen.

 

3. Wirtshaus

 

Immer wieder müssen traditionsreiche Betriebe in Oberfranken ihre Häuser schließen – es ist gar von einem Sterben der Wirtshauskultur die Rede. Andererseits fehlt es gerade in Münchberg an einer Möglichkeit, sich abends – ohne große Essensbestellungen aufgeben zu müssen – locker zusammenzusetzen. In diese Lücke könnte eine kleine Wirtschaft (eventuell in Form einer Weinstube) stoßen.

 

4. Tourist-Information

 

Einmal angenommen, Sie kommen in die Stadt Münchberg und möchten von hier aus einen der gut ausgebauten Wanderwege nutzen, sich auf den Weg zur Therme nach Weißenstadt machen, oder aber einfach nur eine schöne Unterkunft finden. Wohin wenden Sie sich? Natürlich an die Tourist-Information, die nirgends besser aufgehoben wäre, als im prägnantesten Gebäude der gesamten Stadt (mit Ausnahme der Kirchen, versteht sich...)

 

 

Grundrisse

Studie zur Nutzung des Untergeschosses mit Einbeziehung des bestehenden Anbaus. Allein die beiden Räume im vorderen Teil böten genügend Platz für eine Bewirtschaftung (rot) oder Tourist-Information, während man den hinteren Teil für das eigentliche GenussHaus (gelb) umbauen könnte. Der notwendige Technikraum kann im rückwärtigen Anbau (Scheune) untergebracht werden (blau).

Auch das Obergeschoss kann auf verschiedene Weise genutzt werden: Im Anbau befinden sich eine zweite Ebene zur Bewirtschaftung und die für die Zugänglichkeit unabdingbare Wendeltreppe. Die beiden Räume im vorderen Teil des Hauptgebäudes indes könnten als Büros für die Tourist-Information verwendet werden. Der hintere Teil des Hauses kann weitere Genuss-Stände aufnehmen oder aber als kleines Stadtmuseum (derzeit in einem Zimmer ähnlicher Größe in der Lutherschule untergebracht) fungieren. 

Beste Ausgangsmöglichkeiten bietet auch das Dachgeschoss: Der lange, durchgehende Raum kann als Versammlungsort dienen oder aber auch für (Kunst-)Ausstellungen genutzt werden.

3D-Modell

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