Denkmalschutz

Als Gebäude aus dem 18. Jahrhundert steht das Fachwerkhaisla verständlicherweise unter Denkmalschutz.
Im entsprechenden Verzeichnis des BLfD wird es wie folgt geführt:

Zweigeschossiges Satteldachhaus vermutlich des späten 18. Jahrhunderts, an der Giebelseite drei Obergeschossfenster. Erdgeschoss und ein Teil des Obergeschosses massiv, das übrige Fachwerk mit verdoppelten Andreaskreuzen. Geohrter Türstock aus Haustein.

Entnommen aus Breuer, Tilmann: "Stadt und Landkreis Münchberg", Bayerische Kunstdenkmale, München 1961, S. 31

 

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Das Fachwerk im Haisla

Eine der am häufigsten gestellten Fragen (neudeutsch FAQ) ist die nach dem Fachwerk, das - so jedenfalls erzählt man sich - nur aufgesetzt sei. Durch eine dendrochronologische Datierung konnte mittlerweile bestätigt werden, dass die Balken aus dem Jahr 1702 stammen und damit eine der ältesten erhaltenen Strukturen in der Münchberger Region darstellen.

Um zu zeigen, wie genau die schöne Fassade von der anderen Seite aussieht, haben wir hier noch ein paar Photos für Sie.

Die Schiffskehlendecken

Unter diesem Begriff werden sich nur eingefleischte Denkmalschützer etwas vorstellen können: Dabei handelt es sich um eine besondere Art der Holzdecke, bei der ein tragender Balken (ähnlich dem Kiel eines Schiffes) die Konstruktion, die auf beiden Seiten symmetrisch davon wegläuft, zentral stützt. Heute hat sich nur eine handvoll solcher Decken im Hofer Landkreis erhalten - und zwei davon befinden sich im Wohnteil des Fachwerkhaislas.